Allgemein
Veröffentlicht am: 13. Juni 2017

Einigkeit in Vielfalt – Kreuztaler CDU wählt einen Vorstand der Mitte

Vorstand

Am 8. Juni 2017 fand im Kreuztaler Haus der Fraktionen die Mitgliederversammlung der Kreuztaler Christdemokraten statt. Aufgrund der anstehenden Wahlen sowie der angekündigten Neuausrichtung des Stadtverbandsvorstandes fanden sich viele CDU-Mitglieder sowie interessierte Gäste ein, um die Kandidatinnen und Kandidaten des neu zu wählenden Vorstandes kennenzulernen und diesem ihr Vertrauen und ihre Stimme zu schenken. Besonders begrüßen konnte der stellvertretende Vorsitzende Harald Görnig, der die Sitzung eröffnete, die frisch gewählte Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach, die unter großem Applaus willkommen geheißen wurde. Nach dem Rechenschaftsbericht des scheidenden Vorstandes, der eine Vielzahl an Veranstaltungen rückblickend betrachtete, standen alsdann die Wahlen auf der Tagesordnung.
Zur Wahl um das Amt des ersten Vorsitzenden stellte sich der 33-jährige Philipp Krause, der in einer engagierten und motivierenden Rede den Anwesenden seine Beweggründe und Motivation zur Kandidatur darlegte. „Mein Ziel ist es, dass wir in Kreuztal geschlossen und geeint in unserer Vielfalt – mit der Erfahrung unserer älteren Mitglieder, mit neuen Impulsen der Jungen Union, im Schulterschluss mit unserer CDU-Fraktion um Arne Siebel, gemeinsam und aktiv für das Wohl unserer Heimatstadt Kreuztal sowie für ein gutes gesellschaftliches Miteinander Politik gestalten und so unsere CDU aufstellen“, so Philipp Krause, der weiter betonte, dass die CDU das Gefühl nach innen und außen vermitteln müsse, dass alle Mitglieder wie Mitbürgerinnen und Mitbürger gehört, ernst- und wahrgenommen würden. Die Mitglieder honorierten die Vorhaben und Ziele und wählten den sichtlich erfreuten neuen Vorsitzenden einstimmig in sein Amt. Stellvertretend ihm zur Seite wurde der langjährige zweite Vorsitzende, der selbstständige Metallbauermeister Harald Görnig aus Fellinghausen ebenso gewählt wie die Kreuztalerin Marion Kleis, die bereits vielseitig ehrenamtlich engagiert ist und den Vorstand ebenso tatkräftig unterstützen will, wie der 26-jährige Student und JU-Vorsitzende Julian Siebel aus Littfeld. Zur Pressesprecherin wurde die Kredenbacherin Monika Molkentin-Syring gewählt, die jedoch krankheitsbedingt nicht selbst anwesend sein konnte. Als Schriftführerin wurde Ferndorferin Frau Dr. Uta Butt, die Kreisvorsitzende der Frauen-Union im Kreis Siegen-Wittgenstein, im Amt bestätigt. Den Vorstand komplettieren die gewählten Beisitzer Leyla Aslan (Buschhütten), Tillmann Berk (Buschhütten), Astrid Collenberg (Krombach), Benjamin Fuhr (Kreuztal), Korinna Grebe (Kreuztal), Adolf-Hermann Jöhnck (Fellinghausen), Pastor Norman Kämpfer (Buschhütten), Eva Konieczny (Kreuztal), Ursel Pohl (Kreuztal), Alexander Weber (Siegen) und Helge Weyand (Ferndorf).
„Die CDU definiert sich selbst als Partei der Mitte. In unserer CDU sind Menschen jeden Alters, jeder Berufsgruppe, jeden Geschlechts, trotz oder auch gerade aufgrund unserer christlichen Wertebasis und Tradition auch jeder Glaubensrichtung und Kultur, beheimatet. Wir sind eine lebendige, eine bunte und vielfältige Partei“, so Philipp Krause mit Blick auf den großen und in jeder Hinsicht breit aufgestellten CDU-Stadtverbandsvorstand.

Allgemein
Veröffentlicht am: 9. April 2017

2. Kreuztaler Bürgerdialog –

Das Thema „Innere Sicherheit“ beschäftigt verstärkt die Menschen in Deutschland.
Große Menschenansammlungen vermitteln seit Silvester 2015 ein diffuses Gefühl der Unsicherheit. Der Opferschutz für Seniorinnen und Senioren wird in den Blick genommen, und Raubüberfälle mit mehreren Tätern häufen sich ebenso wie großangelegte Metalldiebstähle und Bankautomatensprengungen. Cyber-Kriminalität, die Firmencomputer, aber auch unsere Handys betrifft, nimmt deutlich zu. Auch die rechte und islamistische Gewalt, bei der immer der Staatsschutz tätig wird, ist deutlich erkennbarer geworden. Die Gefahr des Terrors aus unterschiedlichen Richtungen scheint in Deutschland allgegenwärtig zu sein!
In Zeiten, in denen auch die Zahl der Wohnungseinbrüche rasant angestiegen ist, wächst das Gefühl, dass die Sicherheit im Lande gesunken ist. Deshalb gibt es z.B. einen drastischen Anstieg beim Verkauf von Schreckschusswaffen, Reizgas und Pfefferspray, und Wohnungen und Häuser werden einbruchssicherer gestaltet.
Doch was müssen wir tun, um mehr Sicherheit zu gewährleisten?
Videoüberwachung? Mehr Polizei? Freiheit aufgeben? Und ist es wirklich so, dass sich die allgemeine Sicherheitslage verschlechtert hat? Darüber wollen wir mit Ihnen sprechen!
Daher möchten die Kreuztaler Stadtverbände der CDU und der Jungen Union Sie gerne zum

Thema: „Innere Sicherheit in Deutschland und NRW“
am, 20.04.2017, von 19:00 – 21:00 Uhr
in die Weiße Villa, 57223 Kreuztal, Dreslers Park

Allgemein
Veröffentlicht am: 12. Februar 2017

Antrag zur Sitzung des Schulausschusses am 01.02.2017 – Ausarbeitung eines Raumkonzeptes für den Grundschulverbund der Adolf-Wurmbach-Grundschule

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kiß!

Bereits die Diskussionen um die Klassenbildungen und deren Verteilung im Schuljahr 2017/2018 sowie die Ergebnisse des GEBIT-Gutachtens haben Handlungsbedarfe in Bezug auf räumliche Engpässe an verschiedenen Kreuztaler Schulen (sowohl im Primar- als auch im Sekundarbereich) aufgezeigt.

In der Vorlage hieß es:
„Am Standort Eichen kann keine weitere Klasse aufgenommen werden. [...] Der Schule fehlt ein Mehrzweckraum, der bei der Beschulung von sechs Klassen nicht im Bestand geschaffen werden kann. Da die Prognose in den kommenden zwei Jahren im Grenzbereich zwischen zwei und drei Eingangsklassen für den Verbund insgesamt liegt, sind die Anmeldeverfahren abzuwarten. Sofern lediglich zwei Eingangsklassen im Verbund gebildet werden, kann der Mehrzweckraum seiner Funktion wieder zugeführt werden.“
Betrachtet man nun die Stärken der Eischulungsjahrgänge 2018-2021, so ist festzustellen, dass im Jahr 2021, Stand heute, 12 SchülerInnen mehr eingeschult werden und bereits in diesem Jahr 12 SchülerInnen am Standort Eichen abgelehnt werden mussten. Da bereits jetzt die Raumsituation mit Blick auf Klassen- wie Mehrzweckräume als auch die Betreuungsräume in Eichen als „herausfordernd“ anzusehen sind, sieht die CDU-Fraktion an diesem Standort Handlungsbedarf.
Bereits im Zuge der Neuausrichtung des Primarbereiches im Kreuztaler Norden wurden Eltern und Politik Pläne für bauliche Erweiterungen der Grundschule Eichen vorgestellt, die als Grundlage für Erweiterungen und somit für Entlastung dienen könnten.

Aus diesen Gründen beantragt die CDU-Fraktion die Ausarbeitung eines langfristig auskömmlichen Raumkonzeptes für die Grundschule Eichen auf der Basis bereits bestehender – inklusionsgerechter – Umbau- und Erweiterungspläne am Hauptstandort der Adolf-Wurmbach-Grundschule und somit die Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel für den Etat 2017.

Allgemein
Veröffentlicht am: 12. Februar 2017

Anfrage zur Sitzung des Schulausschusses am 01.02.2017 Eingangsklassen/Schülerverteilung an den Grundschulen zum Schuljahr 2017/2018

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kiß!

Ausgehend von dem Ratsbeschluss vom 15.12.2016 zum TOP „Festlegung der kommunalen Klassenrichtzahl“ hat sich der Rat der Stadt Kreuztal mehrheitlich für eine dritte Klasse an der Grundschule an Dreslers Park und insgesamt für die Bildung von 18 Eingangsklassen ausgesprochen. Durch diese Entscheidung mussten sowohl Eltern innerhalb des Schulverbundes der Adolf-Wurmbach-Grundschule als auch 19 (im Verlauf 18) Kinder der St.-Martin-Grundschule eine Ablehnung erfahren und umgemeldet werden. Diese Ummeldung musste bis zum 15.01 erfolgen.
Die Ratsmehrheit erhoffte sich durch das steuernde Eingreifen und die Lenkung der Schülerströme u.a. „eine bessere Durchmischung“ der Klassen in Bezug auf den Migrationshintergrund als auch hinsichtlich der Schichtenverteilung, wobei letztere – auch rechtlich – aus Sicht der CDU schwierig offenzulegen sein wird und auch eine Zuordnung vor dem Hintergrund neuerer soziologischer Klassifizierungen in sogenannte soziale Milieus schwierig erscheint. Darüber hinaus glaubte man allen Geschwister- und Laufkindern gemäß dem Prinzip „Kurze Beine kurze Wege“ wohnortnah einen Schulplatz ermöglichen zu können.
Unseren Recherchen zufolge gestaltet sich die Verteilung nach dem 15.01 wie folgt:

Schule Ummeldungen Anmeldungen
Gesamt n. d. 15.01.2017 Klassen u. durchschnittliche Größe
Grundschule Buschhütten +2 34 7 Ø17,0
Adolf-Wurmbach-Grundschule +2 71 3 Ø23,6
Grundschule Fellinghausen +3 51 2 Ø25,5
Grundschule Kredenbach +1 48 2 Ø24,0
Grundschule an Dreslers Park +9 62 3 Ø20,6
Kath. Grundschule Kreuztal -18 29 1 Ø29,0
FCS Rudersdorf +1 295 –

Um den Erfolg und die gewünschten Effekte sichtbar machen zu können, hat die CDU-Fraktion nachfolgende Fragen:

1. Welche Nationalitäten weisen die umgemeldeten Kinder auf bzw. besteht ein Migrationshintergrund? Wie verteilen sich diese auf die Grundschulen?

2. Können alle Geschwister- und Laufkinder – ein wichtiges Kriterium – an der gewünschten bzw. wohnortnahen Grundschule beschult werden?

3. Besteht aus Sicht der Verwaltung überhaupt die (rechtliche) Möglichkeit, die „Durchmischung“ der Schichten zu verifizieren und somit den avisierten Erfolg zu überprüfen?

Wir danken für die Mühen in Anbetracht auf die zu beantwortenden Fragen!

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Veröffentlicht am: 12. Februar 2017

Antrag zur Sitzung des Sportausschusses am 31.01.2017 – Ausarbeitung eines städtischen Sanierungskonzepts für das Warmwasserfreibad Buschhütten

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kiß!

In der Sitzung des Sportausschusses vom 29.11.2016 wurde dem Ausschuss die Projektstudie “Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Freibad Buschhütten” vorgestellt, welche die CDU-Fraktion im Rahmen der Haushaltsplanberatungen 2016 beantragt hatte.

Im Ergebnis zeigt die Studie der Stadt auf, in welch enormen Ausmaße Modernisierungs- und Reparaturarbeiten kurz- bis mittelfristig anzusetzen sind. Positiv haben wir zur Kenntnis genommen, dass akute Mängel und Probleme bis zum Beginn der kommenden Saison behoben sein werden. Darüber hinaus lautete eine Aussage der Verwaltung in der Sachdarstellung vom 29.11.2016, dass das Gutachten [...] von der Verwaltung als gute Grundlage für die mittelfristigen Sanierungsmaßnahmen des Buschhüttener Bades gesehen und bei den Investitionsplanungen der nächsten Jahre beachtet [wird].
Im Grundsatz ist diese Aussage vollends richtig, wiewohl sehr unverbindlich und vage formuliert, behält sie doch alle Möglichkeiten und Zeithorizonte offen.
Vor dem Hintergrund der Bedeutung und Größenordnung der Modernisierungsmaßnahme/n beantragt die CDU-Fraktion:

Der Sportausschuss beauftragt die Verwaltung ein städtisches Sanierungskonzept für das Warmwasserfreibad Buschhütten – ausgehend von den Ergebnissen der Projektstudie – auszuarbeiten und entsprechende Haushaltsmittel zur Erstellung dieses Konzeptes im Haushalt 2017 bereitzustellen.

Gerade mit Blick auf die städtische Finanzsituation sieht die CDU-Fraktion die Ausarbeitung eines konkreten Umsetzungskonzeptes – auch mit Blick auf zukünftige Priorisierungen – als haushaltspolitisch wichtig an.